Berner Münster

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Besuch im Berner Münster

Ob die einmalige Atmosphäre im Innern spüren, den Orgel Klängen lauschen, einem reformierten Gottesdienst beiwohnen, die mittelalterliche Baukunst bestaunen oder den Ausblick von der Aussichtsplattform aus geniessen. Die Kirche und der Turm des Berner Münsters sind das ganze Jahr täglich geöffnet. Die offiziellen Öffnungszeiten gilt es jedoch zu beachten, diese finden Sie weiter unten, sowie die Eintrittspreise auch.

Das reformierte Berner Münster war im Spätmittelalter dem Hl. Vinzenz von Saragossa geweiht und ist die größte und wichtigste spätmittelalterliche Kirche in der Schweiz. Es wurde im Stil der Gotik erbaut und gehört zu den gotischen Kirchen, die erst im 19. Jahrhundert nach Aufkommen des Historismus vollendet werden konnten. Der Chor des Münsters birgt einen aus dem 15. Jahrhundert stammenden Glasmalerei Zyklus, welcher gemeinsam mit der ehemaligen Klosterkirche Königsfelden als bedeutendster der Schweiz gilt. Südlich der Kirche, zur Aare hin, liegt dann die Parkanlage der Münsterplattform.

Wie alt wird das Berner Münster 2022?

Das Berner Münster wird 600 Jahre alt. Für den Mikrokosmos um die Altstadt-Ikone stellen sich aber auch knifflige Zukunftsfragen.

Wie viele Stufen hat das Berner Münster?

Der Turm wurde erst im Jahr 1893 vollendet. Ein herausragendes Merkmal ist das Portal, in welchem die Darstellung des Jüngsten Gerichts zu bewundern ist. 312 Stufen über dem Eingang befindet sich dann der Aussichtspunkt des Kunstwerkes; der 100 Meter hohe Münsterturm.

Wann wurde der Grundstein zum Bau des Berner Münsters gelegt?

Vor 600 Jahren am 11. März 1421 wurde dann der Grundstein zum neuen Münster gelegt. Im Stadtarchiv in Bern ist mit dem Schuldbuch von St. Vinzenz ein Schlüsseldokument zur Erforschung des mittelalterlichen Baubetriebs archiviert.

Wie viele Glocken hat das Berner Münster?

Am 1. Januar erklingt in Bern wieder ein ganz besonderes Neujahrskonzert. Mit den sieben Glocken des Münsters wird das Stück die «Jubilate» aufgeführt.

Wer wohnt im Berner Münster?

Elisabeth Bissig und Ivo Zurkinden wohnen derzeit im Turm des Berner Münsters.

Wie hoch ist das Münster von Bern?

344 Stufen über dem Eingang befindet sich der Aussichtspunkt des Kunstwerkes: der 100 Meter hohe Münsterturm.

Wo hängt die grösste Glocke der Schweiz?

Die grösste Glocke der Schweiz heisst Susanna und hängt im Berner Münster.

Etwas zur GESCHICHTE

Der Münsterbau als Ausdruck des bernischen Stadtstaates 

Die Geschichte des Münsters spiegelt die politischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Verhältnisse Berns. Die Stadt war im Jahr 1191 durch die Grafen von Zähringen gegründet worden und seit der Verleihung der Handfeste im Jahr 1218 freie Reichsstadt. Im sehr wechselhaften 14. Jahrhundert begann Bern sich zum Territorialstaat zu entwickeln. Mit der Eroberung des Aargaus im Jahr 1415 und der Verleihung königlicher Privilegien durch Sigismund von Luxemburg-Böhmen im selben Jahr, konnte die Stadt ihre Unabhängigkeit ausbauen und verfügte unmittelbar vor dem Münsterbau über ein sehr ausgedehntes, im Osten von den eidgenössischen Bündnispartnern gesichertes Territorium.

Die Stadt Bern als Initiatorin des Münsterbaus

Im Jahr 1405 vernichtete ein verheerender Brand große Teile der Stadt. Die Wiederherstellungsarbeiten hatten einen Aufschwung des Bauwesens zur Folge und brachten auch so zahlreiche ausländische Bauleute in die Aarestadt. Mit dem Wiederaufbau regte sich dann wohl auch der Wunsch nach einem neuen, der Stadt würdigen Gotteshaus. Der Staat Bern war bestrebt, die kirchlichen Angelegenheiten vermehrt in die eigenen Hände zu nehmen. Sie war so der  Bauherr und wichtigster Geldgeber des Münsters. Deshalb schlugen sich auch politische und wirtschaftliche Veränderungen jeweils direkt im Baugeschehen nieder.

Die Gründung des Chorherrenstifts

Trotz aller scheinbaren Unabhängigkeit bedienten sich noch im späten 15. Jahrhundert die Deutschordensritter der Berner Pfarrei. An der Westseite der Münsterplattform unterhielten sie ein ganz eigenes Ordenshaus. Erst im Jahr 1484 kaufte ihnen der Staat die Kirchenrechte ab und gründete das Chorherrenstift St. Vinzenz, ein Kollegiatkapitel von 24 der Rat Aufsicht unterstellten Weltgeistlichen. Bern entzog sich da dem Einfluss der Bistümer Lausanne und Konstanz, deren Grenze die Aare bildete, und sicherte sich die direkte Mitsprache in kirchlichen Geschäften.
    

Berner Disputation und Reformation

Im Jahr 1528 fand in Bern in Anwesenheit der Zürcher Reformators Huldrych Zwingli die Berner Disputation statt, eine breit angelegte Versammlung zur Frage der Kirchenreform. Die Reformation wurde beschlossen und vom Stadtstaat in Bern sofort durchgesetzt. Für das Münster bedeutete dies einerseits, dass alle Altäre und die Heiligenbilder entfernt sowie Nebenbauten abgetragen wurden, zudem verzögerte sich die Vollendung des Baus um mehrere Jahrzehnte.

Bekannte Münsterpfarrer

1546 bis 1552: Jodocus Kilchmeyer, Pfarrer und seit 1547 Dekan

1548 bis 1565: Johannes Wäber (seit 1544 Helfer am Münster)

1647 bis 1674: Johann Heinrich Hummel (seit 1645 Helfer am Münster)

1691 bis 1709: Samuel Bachmann (seit 1672 Helfer am Münster)

1733 bis 1766: Johann Jakob Zehender (seit 1733 Helfer am Münster)

1777 bis 1803: Johann David Wyss

1818 bis 1821: David Müslin (seit 1782 Helfer am Münster)

1818 bis 1831: Rudolf Emanuel Stierlin (ab 1818 als Helfer und bis 1831 als Oberster Dekan)

1831 bis 1843: Karl Rikli (ab 1830 als Helfer und seit 1831 als Diakon)

1860 bis 1873: Carl Albrecht Reinhold Baggesen (seit 1825 Hilfspfarrer am Münster)

1867 bis 1897: Albrecht Rudolf Rüetschi

1903 bis 1922: Wilhelm Hadorn

1911 bis 1952: Albert Schädelin

1946 bis 1968: Walter Lüthi

Bekannte Münsterbaumeister

Matthäus Ensinger (1390–1463), ab 1420 erster Werkmeister des Münsters

Erhart Küng (1420–1507), ab 1460 als Steinmetz tätig, ab 1483 Werkmeister

Peter Pfister (1505–1520), zunächst mit Erhart Küng, Erbauer des Chorgewölbes (1515–1517)

Abraham Dünz (1630–1688), ab 1660 Werkmeister an der Bauhütte des Berner Münsters

Samuel Jenner (1653–1720), ab 1688 Münsterwerkmeister

Niklaus Schiltknecht (1687–1735), ab 1728 Münsterwerkmeister

Daniel Heintz I. (1535–1596), ab 1571 Münsterwerkmeister

Niklaus Sprüngli (1725–1802), ab 1796 Münsterwerkmeister

Karl Indermühle (1877–1933), ab 1900 Leiter der Münsterbauhütte

Peter Indermühle (1909–1986), 1933–1980 Münsterbaumeister und Leiter der Münsterbauhütte

Tobias Indermühle (1941–2006), 1980–1998 Münsterbaumeister und Leiter der Münsterbauhütte

Sie leben in Bern und müssen etwas transportieren wissen nicht mit wem? Dann können Sie sich vertrauensvoll an Umzug Bern  wenden. Es geht schnell, unkompliziert und ist preiswert. Die freundlichen Mitarbeiter helfen Ihnen sicher gern weiter.

Turm Tickets Erwachsene Kinder (7-16 Jahre)

Einzeleintritte CHF 5.00 CHF 2.00

Gruppen Eintritte (ab 10 P.) CHF 3.50 CHF 1.00

Öffnungszeiten 

Winterzeit 

18.10.2021 – 10.04.2022

Kirche

Mo-Fr 12.00 – 16.00

Sa 10.00 – 17.00

So 11.30 – 16.00

Turm 

Mo-Fr  12.00 – 15.30*

Sa 10.00 – 16.30*

So 11.30 – 15.30*

*letzter Aufstieg 

Sommerzeit 

11.04.2022 – 16.10.2022

Kirche

Mo-Fr  10.00 – 17.00

Sa 10.00 – 17.00

So 11.30 – 17.00

Turm

Mo-Fr10.00 – 16.30*

Sa 10.00 – 16.30*

So 11.30 – 16.30*

*letzter Aufstieg

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