Zytglogge

Wohl eines der meistgenannten und bekanntesten Wahrzeichen der Schweiz.

Einen Besuch des Turms während einer Tour durch Bern darf meiner Meinung nach bei niemandem fehlen.

Natürlich kann die Bedeutung und die Geschichte nicht in einer kurzen Rezension zusammengefasst werden.

«Die Zytglogge-Führung ist wirklich ein super Erlebnis! Seit ich das jahrhunderte alte Uhrwerk mit seinem riesigen Pendel zum ersten Mal gesehen habe, hat’s mich gepackt und bin totaler Fan.»

An wen sich alles  dieser Rundgang richtet? Ob an Geschichtsinteressierte, Berner «Locals» oder an Zugewanderte – Staunen ist bei wirklich allen garantiert!

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Wann läutet die Zytglogge?

Von April bis 31.Oktober täglich, 

1. November bis 31.

Durchführung ganzjährig*

Sprachen DE / FR / EN**

Wie hoch ist der Zytglogge?

Mit seinen knapp 49 Metern Höhe ist der Turm nur wenig kleiner als das Original in der Schweizer Hauptstadt

Wer hat die Zytglogge gebaut?

Das heutige Uhrwerk und die Glockenschläge stammen aus dem Jahr 1530 und wurden von Kaspar Brunner, einem Schweizer Schmied mit vermutlich wahrscheinlicher deutscher Herkunft, erschaffen.

Hier ein paar informationen über die Zytglogge

Erhaben empfängt Sie der Turm aus dem 13. Jahrhundert, der noch von der ersten Stadtmauer übrig geblieben ist. Seit über 600 Jahren schlägt die Glocke sehr zuverlässig die Stunden. Im Inneren aber scheint wirklich die Zeit stehen geblieben zu sein, dort erwartet Sie angenehme Kühle und Stille.

Das zuverlässige Ticken der mittelalterlichen Mechanik begleitet den Besucher dort stetig. ungefähr 130 teils ausgetretene Stufen der Wendeltreppe führen hinauf zur Aussichtsplattform. Von hier aus kann man über die Dächer der Altstadt und bei guter Sicht auch bis hin zu den Alpen sehen.

Gemeinsam mit einem Guide besichtigen Sie das Uhrwerk und folgen ihm Schritt für Schritt bei den Abläufen des Figurenspiels bis zum berühmten dritten Hahnenschrei.

Werfen Sie einen Blick hinter die Zeiger des Jahrhundertealten Uhrwerks, erfahren Sie die Geschichte des Berner Wahrzeichens und geniessen Sie vom Turm aus die wunderschöne Aussicht  – das ist die Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung.

Immer zur vollen Stunde ereignet sich in Bern ein aussergewöhnliches Spektakel: Dann hat nämlich das mittelalterliche Figurenspiel des Zytglogge (Zeitglockenturms) seinen Auftritt. Der tanzende Bären Zug, der kecke Narr und der schreiende Hahn begeistern Groß und Klein – und das seit  über Jahrhunderten jeden Tag aufs Neue. Doch wer weiss, wofür denn die Statuen stehen? Oder wie die Mechanik betrieben wird und welche Geschichten sich hinter den dicken Mauern des Uhrenturms verbergen?

Die knapp einstündige Führung ist schon nur aufgrund der wirklich außergewöhnlichen Atmosphäre im Turm Innern ein besonderes Erlebnis. Die Zeit scheint hier schon vor vielen Jahren stehen geblieben zu sein. Schwere Holzbalken, dicke Steinmauern nehmen die Gäste auf eine Reise in die Vergangenheit. 

Auf dem Rundgang nimmt die Gruppe dann die Zahnräder und Apparatur des alten Uhrwerks unter die Lupe und verfolgt die Abläufe des Figurenspiels Schritt für Schritt. Es warten sehr spannende Fakten zur Geschichte und den verschiedenen Funktionen des Zytglogge (Zeitglockenturmes).

Dann beim Betrachten der astronomischen Kalenderuhr an der Ostseite des Turmes erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was es mit den langsam dahin ziehenden Zeigern, drehenden Scheiben und der kunstvoll gefertigten Himmelskörper des Astrolabiums auf sich hat.

Zum Abschluss geht’s dann in die luftige Höhe: Ungefähr 130 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform des monumentalen Denkmals. Oben zeigt sich dann Bern aus einer prächtigen Perspektive. Der atemberaubende Ausblick über das UNESCO-Weltkulturerbe mit seinen Dachfirsten, Kaminen und Türmen ist ein weiteres Highlight der kurzen Besichtigung. 

Der mehrmals aufgestockte Wehrturm wurde dann als westlicher Abschluss der Hauptgasse der im Jahr 1191 gegründeten Stadt Bern zwischen 1218 und dem Jahr 1220 erbaut. Mit jeder Stadterweiterung, die wegen der Lage der Berner Altstadt in der Aareschlaufe nur nach Westen erfolgen konnte, rückte der Turm immer mehr ins Stadtzentrum, verlor seine Funktion als Wehrturm und wurde danach anders genutzt. Vor dem grossen Stadtbrand im Jahr 1405 diente er auch als Gefängnis. Danach wurde er dann als Uhrturm – Zytgloggeturm oder kurz Zytglogge – aus Berner Sandstein neu errichtet. Seine Turmuhr mit einem Schlagwerk gab die für die ganze Stadt verbindliche Zeit an. Vom Turm aus wurden auch die Wegstunden gemessen. Im Jahr 1530 erhielt der quaderförmige Turm seine hochragende Gestalt und eine neue Uhr. Im Tordurchgang wurden die Erlasse und Verordnungen angeschlagen und seit dem 18. Jahrhundert die Längenmasse zur öffentlichen Kontrolle angebracht. Mit den spätbarocken Umbauten vom Jahr 1770/71 wurde er völlig in seine Umgebung integriert.

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